Gabriela Tesche

Wie kam ich zum Blema Chor? und Warum singe ich im Blema Chor?
Ich muss zu Beginn sagen, dass ich schon immer sehr gerne gesungen habe. Ich war in der Schule im Chor und habe später in einer Singegruppe gesungen. Dann kam die Wende und mit der Singegruppe war es vorbei.

Im Jahr 1996 hatte der Blema Chor sein 50jähriges Jubiläum und davon wurde auch groß in unserer Tageszeitung, der „Freien Presse“, berichtet. Dabei erfuhr ich, dass inzwischen Frau Heidemarie Korb
die musikalische Leiterin war.

Das war der Auslöser, den unsere Heidi war schon in der Schule meine Musiklehrerin. Aus diesem Grund sprach ich mit meiner Schwester, welche auch gleich Feuer und Flamme war. Meine
Schwester, Grit Wolf, wurde nun von mir dazu animiert mit Frau Korb zu sprechen und nachzufragen, ob noch Sängerinnen in den Chor kommen könnten, Grit sprach dann auch mit Heidi welche meinte, dass wir gerne kommen könnten. So sind dann meine Schwester Grit Wolf, welche inzwischen schon seit vielen Jahren unsere Vereinsvorsitzende ist, meine Tochter Susann Tesche und ich am Ende des Jahres probeweise zu den Chorproben gegangen. Ab Januar 1997 waren wir dann offiziell Mitglieder des Blema Chores. Aber traurig ist das auch irgendwie. Warum? Nun, wir waren bis zu dem Zeitpunkt der Meinung, dass in diesem Chor nur Leute singen, welche in der Blema arbeiteten. Das war aber falsch, denn hier
sangen auch viele Sängerinnen und Sänger, welche mit der Blema nichts zu tun hatten. Hätten wir das alles schon früher gewusst, nun, dann wären auch wir schon viel viel länger im Chor.

Das Singen in unserem Chor macht einfach unheimlich viel Spaß, wir sind wie eine große Familie. Hier halten alle zusammen und es gibt auch viel zu lachen. Klar, es läuft nicht immer so wie man es selber gerne hätte. Aber darum geht es ja auch nicht. Das Große und Ganze muss stimmen und das tut es. Wir haben zusammen schöne Auftritte, unternehmen die verschiedensten Dinge, fahren zu Chorolympiaden und Ausscheiden und und und. Darüber könnte so viel erzählt werden, dass das allein bei uns schon ein Buch füllen würde. Seit Bestehen unseres Kammerchores singen Grit und ich dort auch mit. Das heißt, wir haben zwei Mal in der Woche Probe – montags und mittwochs.
Ich habe auch ein paar Jahre lang die Moderation bei unseren Konzerten mit übernommen. Leider schaffe ich das zeitlich nicht mehr, da ich auch auf Arbeit ganz schön gefordert werde.

Das Singen ist ein schöner Ausgleich zum Alltag, der Arbeit, den Erledigungen, dem Haushalt usw. Hier kann ich mich entspannen selbst wenn die Proben auch mal anstrengend sind. Abschließend möchte ich sagen, dass mir nichts Besseres passieren konnte als in den Blema Chor einzutreten. Ich bedauere nicht eine Minute.

Gabriela Tesche

Foto: Gabriela Tesche (r.) singt seit 1997. Bild: Anna Neef, Freie Presse

Quelle: https://www.freiepresse.de/erzgebirge/aue/stimmen-verdoppelt-traditions-chor-aus-dem-erzgebirge-verraet-sein-erfolgsrezept-artikel14044257

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